Präzise Messung

Patienten der Gesundheitseinrichtung „Fit durch Physio“ in Stolberg profitieren seit September 2015 von einer modernen Methode zur Körperanalyse. Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ermittelt präzise den individuellen Muskel-, Fett- und Wasseranteil.

Entscheidend ist für uns die Kommunikation mit dem Kunden“, betont Inhaber Christian Foulds-Saupe. „Mit der nicht-invasiven Körperanalysewaage haben wir die Möglichkeit, nach der Messung gemeinsam mit dem Patienten die Ergebnisse sowie weiterführende Trainings- und Therapiemaßnahmen ausführlich zu besprechen“. Für jeden Patienten nehmen sich der ausgebildete Physiotherapeut und seine Teammitarbeiter jeweils 40 Minuten dafür Zeit. Diese persönliche Beratung kommt sehr gut an. „Wir konnten durch die Messwaage die Rate an Abspringern in unserer Praxis deutlich reduzieren und haben eine Fluktuation von unter vier Prozent“, freut sich Christian Foulds-Saupe über die positive Entwicklung im Bereich der Kundenbindung. Im Gegensatz zur herkömmlichen BIAMessmethode führt das Gerät zur Bioelektrischen Impedanzanalyse (InBody Deutschland) in der Stolberger Gesundheitseinrichtung eine direkt-segmentale Mehrfrequenz-Messung durch. Dabei wird der Körper in fünf Zylinder (vier Extremitäten und Rumpf) eingeteilt. Auf diese Weise kann die Impedanz (Widerstand) in jedem Segment einzeln gemessen werden, nachdem ein schwacher Strom durch den Körper geschickt wurde.

Praxisrelevante Werte

Die Messergebnisse sind somit sehr präzise, auch bei Personen, die nicht dem normalen Körpertypus entsprechen wie etwa Kinder, ältere Menschen, stark Übergewichtige, Sportler oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen (z.B. Ödeme). Alter, Geschlecht und Körpertyp müssen – im Gegensatz zu herkömmlichen BIA-Verfahren – nicht extra für die Messung eingegeben werden, haben also keinen Einfluss auf das Ergebnis. Veränderungen – z. B. durch Training oder angepasste Ernährung – werden korrekt wiedergegeben.

„Am Tag haben wir etwa zehn Messungen bei uns“, informiert Christian Foulds- Saupe. Neben Lymphdrainagepatienten nutzen vor allem Kunden mit Rückenbeschwerden und Patienten nach einer Operation zum Muskelaufbau die Körperanalyse, um ihren Trainingsverlauf zu kontrollieren. „Meist sind es Best Ager im Alter 50plus“, berichtet der Praxisinhaber. Aber auch einige 90-Jährige seien von dem Angebot begeistert.

Alle zwei Wochen geht es auf die Waage. Bezahlt wird aus eigener Tasche: 10 Euro pro Analyse (6-er Karte: 60 Euro). Bei Privatpatienten ist die Messung mit dem Gerät (Modell 720) mit 34,90 Euro abrechnungsfähig (GOÄ). „Es gibt auch schon Konzepte mit einer gesetzlichen Krankenkasse in Gelsenkirchen, die kurz vor der Umsetzung stehen“, informiert Christian Foulds-Saupe mit Blick auf die Zukunft.

Und so funktioniert das Messverfahren: Der Patient stellt sich auf die Waage, die mit vier elektrischen Kontakten am Boden versehen ist (je zwei für Vorder- und Rückfuß), und bekommt zwei Handstücke. Der Strom wird eingeschaltet und die Messung beginnt. Die nach einer Minute ermittelten, praxisrelevanten Werte (u.a. intra- und extrazelluläres Körperwasser, Körperfett- und Muskelmasse sowie deren Verteilung im Körper, Viszeralfett, muskuläre Dysbalancen, Gewicht) werden von der integrierten Software an einen PC übertragen und können als Befundbogen ausgedruckt werden. Die Daten sind auch über eine Schnittstelle in die Trainingspläne vollelektronischer Trainingszirkel implementierbar.

Körperanalyse motiviert

Die Waage motiviert zum Training, auch bei der Gewichtsabnahme. Abnehmwillige können in Stolberg an einem achtwöchigen Figur- und Abnehmprogramm (Figur- Scout) teilnehmen (Kosten: 259 Euro), in dem es vor allem um richtige Bewegung und Ernährung (Prävention) geht. Im Preis eingeschlossen sind 14-tägige Gewichts-, Körperfett- und Umfangsmessungen.

Die Investition von 17.000 Euro (Finanzierungsmodell) in das moderne Messsystem zur Körperanalyse hat sich für die Gesundheitseinrichtung gelohnt. „Ab dem ersten Monat war der Deckungsbeitrag positiv“, resümiert Christian Foulds- Saupe.

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