InBody Technologie

Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

BIA macht sich die physiologischen Eigenschaften, vor allem die unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit von körpereigenem Gewebe und Wasser zunutze. Diese Leitfähigkeit von Körperflüssigkeiten sowie die Nicht-Leitfähigkeit bzw. der hohe Widerstand (Impedanz) gegenüber elektrischem Strom bilden bei der BIA-Messmethode die Grundlage. Bei diesem Messverfahren wird ein schwacher Strom durch den Körper geschickt. Dadurch wird die Zusammensetzung des Körpers wie Muskel-, Fett- und Wasseranteil bestimmt.

Der Strom fließt dabei durch das Körperwasser welches einen elektrischen Widerstand hat. Der Widerstand des Wassers nennt sich Resistanz. Im Körperwasser befinden sich zudem die ebenfalls mit Wasser gefüllten Zellen, deren Zellmembran dem Strom Widerstand leistet. Dieser Widerstand nennt sich Kapazitanz. Die BIA-Messung misst die Impedanz des menschlichen Körpers. Sie berechnet sich aus der Vektorsumme der Resistanz und der Kapazitanz.

Mittels der Impedanz ist es möglich das Elektrolytvolumen eines mit Wasser gefüllten Zylinders zu berechnen. Dazu muss nur die Impedanz und die Höhe des Zylinders bekannt sein. Wenn der menschliche Körper als Zylinder betrachtet wird, kann man aus der gemessenen Impedanz und der bekannten Höhe (Körpergröße) das Wasservolumen des Menschen berechnen.

Zylindermodell

Der Körper besteht nicht aus einem, sondern eher aus 5 Zylindern (Arme, Beine, Rumpf). Es gibt einen Zusammenhang zwischen Resistanz und dem Querschnitt eines Zylinders. Je dünner und länger ein Zylinder desto höher ist tendenziell der Widerstand.

Obwohl der Rumpf etwa 50% der gesamten Körpermasse ausmacht, wird er im Gesamtkörperwiderstand nur mit etwa 5% berücksichtigt. Im Gesamtkörperwiderstand braucht der Rumpf kaum betrachtet zu werden, da eine Veränderung von z.B. 5Ω im Rumpf eine Auswirkung von weniger als 1% hat. In der direkt-segmentalen Messung würde eine solche Abweichung jedoch das Gesamtergebnis um etwa 10% verändern.

Direkt-segmentale Messung bei InBody

Die InBody-Technologie führt eine direkt-segmentale Mehrfrequenz-Messung durch und unterteilt dabei den Körper in 5 Zylinder (4 Extremitäten und Rumpf). Auf diese Weise kann die Impedanz in jedem Segment einzeln gemessen werden. Die Messergebnisse können somit sehr genau und präzise ermittelt werden.

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